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NEWS

Tuesday
May282013

Ein Doppelleben mit zeitlicher Begrenzung

Letzte Woche Trainingslager in Finnland - diese Woche Diplomprüfungen in der Schweiz - nächste Woche Weltcup in Norwegen, Schweden und Finnland

 

 Im Moment wechsle ich im Wochentakt zwischen OL-Dress und Schulbüchern hin und her und versuche, mich bei der einen Tätigkeit nicht von Gedanken an die andere ablenken zu lassen. Auch wenn das "Doppelleben" bis jetzt gut funktioniert hat, bin ich nicht böse, in einigen Wochen meine Ausbildung zur Primarlehrerin ganz abschliessen zu können. Ich freue mich darauf, die Konzentration "nur" auf den Sport zu richten und die Schulbücher aus meiner Reisetasche zu verbannen. 

Wobei der Sport auch jetzt schon mindestens so wichtig ist wie das Studium. Letzte Woche trainierte ich mit dem Nationalteam in WM-relevanten Gebieten in Finnland. Die Bären- und andere Stories will ich nicht nachplappern, lest doch selber auf den anderen Athletenseiten nach. Auf jeden Fall war es eine intensive Woche und für mich eine grosse Ladung OL-Erfahrungen, die ich nun bereits in wenigen Tagen umsetzen möchte.

Am Samstag, 1. Juni fällt mit einem Sprint-Wettkampf in Oslo der Startschuss zur nordic orienteering tour, einer Weltcupserie mit Läufen in Oslo (NOR), Sigtuna (SWE) und Turku (FIN). Natürlich will ich mich dort von meiner besten Seite zeigen und ich freue mich auf die vielen Sprints. Die OL-Dress liegen jedenfalls bereit, morgen muss ich noch zwei Prüfungen hinter mich bringen und dann kanns weiter gehen mit dem Leben B (oder A?).

Sunday
May052013

Manchmal kommt es anders, als man denkt...

Bis vor Kurzem lief alles nach Plan. Ich konnte meine Bachelor-Arbeit termingerecht einreichen, meine Zeit über 5'000m um 43 Sekunden verbessern (18:03), einige ruhigere Tage zuhause verbringen und reiste somit am Donnerstag mit einem guten Gefühl nach Schweden. Am Freitag lernte ich einige Mitglieder meines neuen Klubs Stora Tuna OK kennen. Ich wurde richtig herzlich empfangen und die Vorfreude auf die grosse Tiomila-Staffel stieg noch weiter an. Bereits am Abend fühlte ich mich nicht mehr so wohl und in der Nacht auf den Samstag hatte ich mit einer richtigen Magen-Darm Grippe zu kämpfen. Am Morgen fühlte ich mich total schwach und der Bauch war immer noch durcheinander. Ich war auf keinen Fall in wettkampftauglicher Verfassung und musste schweren Herzens Forfait geben. Unterbrochen von einigen Nickerchen verfolgte ich das Rennen der Frauen am Computer und freute mich über den guten Schlussrang "meines" Teams. Es ist wirklich schade, dass ich nichts dazu beitragen konnte und ich bin sehr dankbar, dass man mein "Knock-Out" so gut akzeptiert hat. Manchmal kommt es anders als man denkt... Doch ich hoffe, dass ich an der nächsten grossen Staffel, der Venla in Finnland, wieder in voller Frische mein Bestes geben kann.

Nun geht es mir glücklicherweise schon etwas besser, der Reise zurück in die Schweiz schaue ich jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen. Es wird sich zeigen, wie fit mein Bauch bereits wieder ist...

Tuesday
Apr162013

Testläufe in Weinfelden

Am vergangenen Wochenende galt es für mich zum ersten Mal in dieser Saison ernst. Die beiden Nationalen Wettkämpfe bei Weinfelden, am Samstag über die Mitteldistanz und am Sonntag ein Sprint, zählten als Selektionsläufe für die Nordic Orienteering Tour im Juni. Mit zwei konstanten Läufen konnte ich mir einen Platz in der Schweizer Delegation sichern und darf mich nun auf weitere Abenteuer im Norden freuen.

Das Laufgebiet der Mitteldistanz am Samstag schätzte ich im Voraus als nicht gerade bombastisch ein, ich wurde aber positiv überrascht. Die Bahn (->Karte) war für einen Mittellandwald meiner Meinung nach spannend und die Postennester zu Beginn und gegen Schluss des Laufes hatten es in sich. Ich bin zufrieden mit meiner technischen Leistung, in den Beinen hatte ich aber nicht so viel "Pfupf" wie ich mir gewünscht hätte.

Auch am Sonntag wurde uns eine richtig spannende Bahn in die Finger gedrückt. Mit der Routenwahl zum 9. Posten bin ich nicht zufrieden aber sonst ist mir ein recht sauberer Lauf gelungen. Das Resultat, ein 6. Rang, lässt sich auch sehen.

Dank dem Sechseläuten musste (durfte ;) ich am Montag nicht einmal studieren gehen und konnte das wunderbare Frühlingswetter, die Selektion und meinen 22. Geburtstag zuhause geniessen.