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Tuesday
Oct072014

Konfettiregen in Liestal

2014/10/07 Weltcupfinal in der Schweiz, das ist die perfekte Kombination von spannenden Wettkämpfen, vielen Zuschauern, sonnigem Herbstwetter und zuletzt aber nicht am wenigsten wichtig: Konfettiregen bei der Rangverkündigung. Wenn ich nicht so gerne als Athletin darunter stehen würde, hätte ich mich wohl schon längst als Konfettipistolenabschuss-Helferin beworben.

Am letzten Freitag war es wieder einmal so weit. Mit einer Sprintstaffel, dem letzten Lauf des inoffiziellen Sprintstaffelweltcups, starteten wir ins Weltcupwochenende und liessen es so richtig krachen. Ob unser Sieg nun zählt oder nicht sei dahingestellt, im Ziel freuten wir uns auf jeden Fall!

 

Matthias Kyburz, ich, Martin Hubmann und Rahel Friederich

Und am Samstag ging es für mich in ähnlichem Stil weiter. Ich startete zwar denkbar schlecht in den Mitteldistanzlauf, konnte mich aber wieder fangen und immer weiter nach vorne kämpfen. Eigentlich wusste ich ja genau, wie man in solchem Mittelland-Gelände OL machen muss. Die letzten Minuten vom Waldrand bis in die Zielarena waren trotz der vielen Fans hart und ich versuchte, alles aus mir herauszuholen. Das gelang mir anscheinend nicht so schlecht und ich ergatterte mir einen Platz unter den fallenden, farbigen Papierschnitzeln. Als sechste stand ich zwar am Rand, aber wählerisch wollen wir nicht auch noch sein!

Am Sonntag kam dann bereits die letzte Chance auf Weltcuppunkte in diesem Jahr. Mich zu motivieren war also nicht schwer. Ich wollte die Saison mit einem beherzten Einsatz abschliessen und beim Sprint in Liestal so schnell rennen, dass ich so richtig müde bin im Ziel. Auf dem ganzen Weg zum ersten Posten wurde ich von Zuschauern angefeuert. Etwa so stelle ich mir die Bergpassagen an der Tour de France vor, ausser dass man dort nicht selber Kartenlesen muss. Bei den etwas weiter entfernten Posten war es im Gegensatz dazu schon fast gespenstisch ruhig oder einfach wie bei einem normalen Sprint… Auf jeden Fall navigierte ich mich ganz ok durch die Gassen von Liestal und konnte auf der zweiten Schlaufe nach der Zielpassage nochmals aufdrehen. Zwei Sekunden sorgten dafür, dass ich, was bis jetzt kaum vorgekommen ist, zum Schluss auf einem schlechteren Rang landete als in der Mitteldistanz.  Wobei der 7. Rang natürlich auch nicht gerade schlecht ist und dafür sorgte, dass ich im Gesamtweltcup den 8. Platz halten konnte. Nach Platz 29 und 22 in den letzten beiden Jahren ist das schon ein rechter Schritt nach vorne!

Was bleibt nach dieser langen, spannenden und intensiven Saison: Spitzensportlerin zu sein ist schon der beste Beruf, den man sich vorstellen kann!

> Resultate, GPS, Bilder, TV

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